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13 AKZENTE | RENNFAHRER line. Seit 2014 frönt er seiner zweiten Leidenschaft, dem Rallyecross. Dafür hat er eigens ein Team gegründet, EKSRX, für das er hin und wieder selbst ins Lenkrad des rund 560 PS starken Audi S1 EKS RX quattro greift. Möglicherweise auch beim ersten WM-Lauf, der am 1. Mai im Rahmenprogramm der DTM in Hockenheim stattfindet. 4 Timo Glock (LANDSCHLACHT) Zur Saison 2013 schloss sich für den in Landschlacht lebenden DTM-Werksfahrer Timo Glock der Kreis: Sein erstes Auto war ein BMW 318ti, seine ersten Erfolge im Rennsport hatte er im BMW ADAC Formel Junior Cup gesammelt. Als Testfahrer im BMW Sauber F1 Team gelang ihm der endgültige Einstieg in die Formel 1. Danach fuhr er in der Königsklasse fünf Jahre lang für verschiedene Rennställe, ehe er 2013 zu BMW Motorsport zurückkehrte und in die DTM kam. Für das BMW Team MTEK pilotiert er einen BMW M4 DTM. Viel Zeit verbringt Glock auf dem Rennrad bei Trainingsrunden um den Untersee mit den ehemaligen Radprofis Jan Ullrich und Andreas Klöden. Hin und wieder gesellt sich auch DTM-Fahrerkollege Timo Scheider dazu. 5 Nico Hülkenberg (ERMATINGEN) Seit Februar 2013 hat Nico Hülkenberg seinen Wohnsitz in Ermatingen und fährt nach einem Jahr beim Schweizer Sauber-Team seit 2014 wieder für das Sahara Force India F1 Team mit Mercedes-Motor im Heck. Der Formel 1-Fahrer war von 1997 bis 2004 im Kart unterwegs, 2005 fing seine Profikarriere mit dem Meistertitel der Deutschen Formel BMW an. Seitdem hat er diverse Meistertitel gewonnen und ist seit 2009 in der Formel 1 – 2009 noch als Testfahrer bei Williams, ab 2010 dann als Stammfahrer. 2014 erreichte der 27-Jährige Platz 9 im Endklassement der Formel-1-WM. 6 Pierre Kaffer (SALENSTEIN) Bereits seit 2004 Salensteiner und einer der erfolgreichsten deutschen Profirennfahrer im Tourenwagen- und Sportwagenbereich, fuhr Pierre Kaffer diverse erste Plätze ein, bevor er 2010 Champion der GT Open wurde. Wie schon in den vergangenen Jahren bleiben Langstrecken weiterhin seine berufliche Heimat. Ob bei der amerikanischen United Sports Car Series, der World Endurance Championship (WEC) oder der American Le Mans Series (ALMS) und den 24 Stunden-Rennen in Daytona, Le Mans, Spa und am Nürburgring – Kaffer ist ein Ausdauer-Sportler, Nissan, Audi, Porsche, Mercedes und aktuell u.a. Ferrari sind seine Sportgeräte. 7 Thomas Kappeler (BAD SAULGAU) Selbst Teamchef, Fahrer und manchmal auch Mechaniker ist Thomas Kappeler aus Bad Saulgau zugleich Namensgeber des Teams Kappeler Motorsport dort. Seine Karriere begann früh, und schon mit 16 sicherte er sich den Einstieg in den ADAC VW Lupo Cup. Er nahm unter anderem am Beetle Cup und dem Ford Fiesta Cup teil, bevor er den Langstreckensport für sich entdeckte. 2014 beendete das Team um Thomas Kappeler seine Debüt-Saison im Porsche 997 GT3 Cup als Vize-Meister in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN), die auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm steht. 8 Christian Klien (DIEPOLDSAU) Von 2004 bis 2010 war der Vorarlberger Christian Klien Teil der Formel 1. Er fuhr für Jaguar, Red Bull und HRT, seit 2010 tritt er als Sportwagen-Werksfahrer in der Le Mans Series an. Nach Platz 3 in der Gesamtwer- 4 5 6 8 FOTO: BMW MOTORSPORT FOTO: BMW MOTORSPORT DAS MAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN


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